Schulberatungsstelle

Für Landsberg ist die staatliche Schulberatungsstelle Oberbayern-West zuständig:

Leiter: StDir Doris Graf
zuständig für die Landkreise: Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Eichstätt,  Fürstenfeldbruck,Garmisch-Partenkirchen, Stadt Ingolstadt, Landsberg am Lech, Neuburg-Schrobenhausen,Pfaffenhofen a. d. Ilm, Starnberg, Weilheim-Schongau

Beetzstraße 4
81679 München
Tel.: 089 / 98 29 55 120
Fax.: 089 / 98 29 55 133
E-Mail: info@sbwest.de

Legasthenie und Dyskalkulie

Umfrage des Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie heute auf die aktuelle Umfrage des Landesverbands Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e.V. hinweisen. Der LVL Bayern vertritt auf Landesebene seit über 30 Jahren die Interessen von Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche und  Rechenschwäche sowie insbesondere mit Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) und Rechenstörung (Dyskalkulie).

Der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e.V. sieht aufgrund vieler Rückmeldungen betroffener Eltern die Notwendigkeit einer eventuellen Nachbesserung der neuen gesetzlichen Regelungen (nach der Bayerischen Schulordnung BaySchO 1.8.2016 § 31-36) zur Lese-Rechtschreib-Störung. Um erst mal ein umfassendes Bild der momentanen Situation zu erhalten, hat der Verband eine Umfrage zur Thematik gestartet. Diese ist direkt auf der Startseite der Homepage unter: https://www.legasthenie-bayern.de/ zu finden. Die Teilnahme wird selbstverständlich anonymisiert erfasst.

Bitte informieren Sie Ihre Eltern von dieser Umfrage, um möglichst viele Daten erheben zu
können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Die Vorsitzende
Susanne Arndt

Veröffentlicht unter LEV

„Handy-Verbot“

Pressemitteilung:
Mediennutzung an Schulen muss pädagogischen Grundsätzen folgen

bpv, LEV und DV zur Diskussion um das sogenannte „Handy-Verbot“

Die Entscheidung über die Nutzung von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Medien muss aus Sicht des Bayerischen Philologenverbandes (bpv), der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) und der Direktorenvereinigung (DV) bei der einzelnen Schule liegen.

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, dazu: „Uns geht es nicht um den Begriff Handy-Verbot, wie das von vielen Seiten kolportiert wird. Uns geht es darum, dass die Schulen über Art. 56 des BayEUG hinaus eigenverantwortlich im Rahmen eines Konzeptes die Mediennutzung regeln können müssen. Aus unserer Sicht ist problematisch, dass sich die Ausnahmeregelung momentan nur auf Einzelfallentscheidungen der Lehrkraft beruft, sodass Schulen, die bereits entsprechende Konzepte haben, hier kein Gestaltungsspielraum eingeräumt wird. Zudem schützt eine schulinterne Regelung auch die Lehrkräfte vor Ort, weil sie eindeutige Entscheidungshilfen haben.“

Der Weg eines pädagogischen Medienkonzepts hat mehrere Vorteile: Die Situation wird an die Gegebenheiten vor Ort angepasst, je nach Schulart und Schulstandort wird es andere Leitplanken geben. Susanne Arndt, Vorsitzende der LEV, betont: „Uns ist wichtig, dass die Mediennutzung eindeutig pädagogischen Grundsätzen folgt. Die Schule ist ein Ort des Lernens und des analogen Miteinanders. Gleichwohl schließt Lernen heutzutage auch digitale Medien mit ein. Eine Öffnung von Schule hin zu einer beliebigen privaten Nutzung von digitalen Medien lehnen wir ab.“

Die Delegierten des bpv verabschiedeten auf der Hauptversammlung in Garmisch-Partenkirchen einen entsprechenden Antrag, wonach die Nutzung im Rahmen eines pädagogischen Medienkonzepts an den Schulen selbst geregelt werden sollte, und zwar in Abstimmung mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern über Lehrerkonferenz und Schulforum. Deutlich wurde aber auch, dass das grundsätzliche Verbot einer außerunterrichtlichen Nutzung und die damit verbundenen Sanktionen aufrechterhalten werden sollen.

Sanierung Lechsporthalle

„Seit rund einem Jahr sind sämtliche Asylbewerber aus der Landsberger Lechsporthalle ausgezogen, nun steht eine umfassende Sanierung ins Haus. Wie jüngst der Kreisausschuss einstimmig beschloss, sei allerdings nicht nur eine Sanierung der beiden hintereinander liegenden Einfachturnhallen geplant; im bislang nicht ausgebauten Dachgeschoss will der Landkreis einen Veranstaltungs- und Besprechungssaal schaffen.“

Hier der Link zum am 08.11.2017 erschienen Artikel in der Zeitung Kreisbote:
Sanierung plus Veranstaltungsraum für Landsberger Lechsporthalle

Projekt Elterntalk

Ein paar Infos zum Elterntalk Projekt:

Die Idee, Gesprächsrunden zum Thema Mediennutzung zwischen Eltern anzuregen, wurde aus dem aktuell am Ignaz-Kögler-Gymnasium entstehenden Methoden- und Mediencurriculum geboren.  ELTERNTALK ein Projekt der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., bei dem sich Eltern auf Augenhöhe zu einem moderierten Erfahrungsaustausch treffen. Im ergebnisoffenen Gespräch werden zu konkreten Themen verschiedene Möglichkeiten des erzieherischen Umgangs mit den Kindern ausgetauscht. Dank SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech und dem Jugendamt, welche im Jahr 2015 hier im Landkreis Landsberg die wichtige Rolle der Standortpartner übernommen haben und seitdem das Projekt  tragen und  fördern, konnte ELTERNTALK auch in Landsberg beginnen. Das Präventionsangebot unterstützt Eltern und ermöglicht immer wieder, die eigenen Stärken und die der Kinder zu erkennen und sich selbst als Experten für die Erziehung ihrer Kinder zu begreifen.

Eine Gesprächsrunde dauert nicht länger als zwei Stunden. Für die teilnehmenden Eltern entstehen keine Kosten.

Die nächsten Elterntalktermine stehen schon auf dem Plan, die Infos erhalten Sie per Esis und auch vom Elternbeirat. Wir freuen uns auf Sie.

Karolin Leubold

 

Teilnehmerin, Heike Kunert:

Der „Elterntalk“ ist meiner Meinung nach ein Mehrwert für die Schulfamilie am IKG. Insbesondere das Thema „Medien“ wirft so viel Fragen bei den Eltern auf, die zwar im Elterntalk nicht professionell beantwortet werden können, aber doch im Miteinander leichter zu lösen sind. Jeder hat ähnliche Situationen und jeder will nur das Beste für die Kinder, doch wir wissen nicht immer sofort was das Beste ist. Wie in allen Erziehungsfragen ist es auch bei dieser Thematik ein enormer Mehrwert, zu wissen: „Den anderen geht es auch so!“ Jeder geht anders damit um und ich habe bei den zwei Terminen, an denen ich anwesend war, einiges von den anwesenden Eltern für meine Familie mitgenommen. Sicherlich ging den anderen auch so. Wenn es nur darum geht, ob das Handy nachts im Kinderzimmer sein muss oder nicht?

Der „Elterntalk“ lebt von einer offen, ehrlichen, respektvollen Gesprächsrunde, ohne Scheu und ohne Verurteilung. Nach den Gesprächen wusste ich, dass dieses Thema in der Erziehung für alle von uns neu ist und es durchaus eine positive Herausforderung sein kann mit der Jugendlichen gemeinsam ohne große Verbote die notwendige Sensibilität in diesem Bereich gemeinsam zu erlangen.

An dieser Stelle noch ein großes Lob  an Frau Karolin Leubold „die Elterntalkerin“ wie sie sich nennt, es ist toll dass Du den Elterntalk ans IKG geholt hast.

Heike Kunert

 

 

Abiturprüfung 2018

Für die Abiturprüfung 2018 ist folgender Zeitplan vorgesehen:

Schriftlicher Teil:
Mathematik                    02.05.2018
3. Abiturprüfungsfach    07.05.2018
Deutsch                         11.05.2018
Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche:      Montag, 04.06. mit Freitag, 08.06.2018
Zweite Prüfungswoche:    Montag, 11.06. mit Freitag, 15.06.2018

Praktische Prüfungen wenn möglich nicht vor dem    19.03.2018
Mündliche Prüfungen bis spätestens                           22.06.2018
Entlassung der Abiturienten                                         29.06.2018

Zeugnisse und Prüfungen

Abgesehen von Sonderregelungen (z.B. bei Abschlussklassen) gelten im Bereich der allgemein bildenden öffentlichen Schulen und staatlich anerkannten Privatschulen folgende
Zeugnistermine:

• Das Zwischenzeugnis wird am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Woche im Februar ausgestellt, d.h. aufgrund der Frühjahrsferien im Schuljahr 2017/2018 am 23.
Februar 2018.
• Das Jahreszeugnis wird am letzten Unterrichtstag des Schuljahres ausgestellt, d.h.
im Schuljahr 2017/2018 am 27. Juli 2018.

Ferientermine 2017/2018

Angegeben sind jeweils der erste und letzte Ferientag:
Allerheiligen:     30.10.2017 bis 03.11.2017
Weihnachten:   23.12.2017 bis 05.01.2018
Frühjahr:           12.02.2018 bis 16.02.2018
Ostern:             26.03.2018 bis 07.04.2018
Pfingsten:         22.05.2018 bis 02.06.2018
Sommer:          30.07.2018 bis 10.09.2018

Sonstige unterrichtsfreie Tage in Bayern:
Tag der Dt. Einheit:       03.10.2017 (Di)
Buß- und Bettag:          22.11.2017 (Mi)
Tag der Arbeit:              01.05.2018 (Di)
Christi Himmelfahrt:     10.05.2018 (Do)

Busticket für Schüler der Q11/12

Der Gesetzgeber sieht für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11 keinen Beförderungsanspruch mehr vor, weil mit Beendigung der 10. Jahrgangsstufe die Schulpflicht erfüllt ist. Es gibt jedoch Ausnahmen.

Unter welchen Voraussetzungen besteht Kostenfreiheit für die Beförderung von Schülern auch über die 10. Klasse hinaus?

  • Der Schüler kommt aus einer Familie, die für drei oder mehr Kinder Kindergeld bezieht.
  • Der Schüler ist aufgrund einer dauernden Behinderung auf Beförderung angewiesen.
  • Der Schüler kommt aus einer Familie, die unter die Sozialklausel fällt (zum Beispiel Bezieher von Leistungen nach dem SGB II – Arbeitslosengeld II oder Hartz IV).

Grundlage:
BayRS 2230-5-1-K
Art. 3 Kostenregelung

„Das neue Gymnasium“

Auszug aus einem Schreiben des Ministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst an die Schulleitung zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums (April 2017)

zusammengefasst von Bettina Dörr, Mitglied des Elternbeirats

„Das neue bayerische Gymnasium“

„…Ziel des Weiterentwicklungsprozesses ist ein langfristig tragfähiges Modell für die  Zukunft des bayerischen Gymnasiums. Dieses muss einerseits aktuellen  Herausforderungen Rechnung tragen – zu nennen wäre hier z.B. die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche oder die gestiegene Bedeutung von Werte- und Persönlichkeitsbildung … oder der politischen Bildung. Andererseits gilt es, auf geänderte Erfordernisse wie die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft pädagogische Antworten zu finden“

Vorgesehen ist die  Einführung eines 9-jährigen Gymnasiums (einschließlich einer Möglichkeit zur „Individuellen Lernzeit“) zum Schuljahr 2018/19 unter Einbeziehung der Jahrgangsstufen 5 und 6.

Es wird ausdrücklich betont, dass die Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums keineswegs mit einer Rückkehr zum G9 alter Prägung gleichzusetzen ist. Man will versuchen, pädagogische Errungenschaften der letzten Jahre, die sich im 8-jährigen  Gymnasium bewährt haben, beizubehalten.

 Aktueller Planungsstand der inhaltlichen Zielvorgaben für die Weiterentwicklung

Das neue bayerische Gymnasium…

  • … soll auf einem langfristig tragfähigen Konzept mit breiter gesellschaftlicher Akzeptanz auf der Basis eines grundständigen G9 beruhen.
  • … soll auf den vier Säulen Lehrerbildung, Lehrplan, Gymnasialpädagogik und Individuelle Lernzeit fußen. Zum letztgenannten Punkt zählen insbesondere die Möglichkeit, Lernzeit am Gymnasium differenziert zu gestalten, und das Angebot gebundener, rhythmisierter Ganztageszüge.
  • … soll eine schlüssige pädagogische Antwort auf die gewachsene Heterogenität der Schülerschaft geben.
  • … soll eine organische neunjährige Konzeption unter konzeptioneller Einbeziehung der Oberstufe ermöglichen – „Gymnasium aus einem Guss“.
  • … soll die Chance eröffnen, die in den vergangenen Jahren an allen anderen Schularten geschaffene Möglichkeit individuelle unterschiedlicher Lernzeit auch am bayerischen Gymnasium in geeigneter Weise anzubieten.
  • … soll Raum und Zeit schaffen für einen vertieften Kompetenzerwerb – auch durch zusätzliche Inhalte.
  • … soll die Beantwortung wichtiger inhaltlicher und pädagogischer Herausforderungen für junge Erwachsene im 21. Jahrhundert ermöglichen.

Konzeptionelle Eckpunkte „Mehr Qualität – Mehr Zeit – Mehr Individualität“

  1. Der bewährte Qualitätsanspruch bleibt gesichert
    „das bayerische Abitur bleibt Maßstab in Deutschland.“

Neun Jahre Lernzeit von Jahrgangsstufe 5 bis 13 – „Gymnasium aus einem Guss“

    Die zweite Fremdsprache setzt weiterhin in Jahrgangsstufe 6, das Profil der Ausbildungsrichtungen in Jahrgangsstufe 8 ein.

Nach Jahrgangsstufe 10 wird der Mittlere Schulabschluss erreicht, die „neue“ Jahrgangsstufe 11 bildet künftig die Einführungsphase der Oberstufe.

  1. Individuelle Lernzeit
    Schüler (=Schülerinnen und Schüler) sollen ihre Lernzeit bis zum Abitur an jedem Schulstandort individuell verkürzen können („Überholspur“).

Im Rahmen eines auf zwei Jahre angelegten strukturierten Förder- und Begleitangebots sollen diese Schüler in Zusatzkursen vorbereitet werden:

  • Die Schule stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass Schüler rechtzeitig informiert, gezielt angesprochen und entsprechend beraten werden.
  • Sie erhalten strukturierte Förder- und Begleitmodule.
  • Die betreffenden Schüler können am jeweiligen Schulstandort bis zur Jahrgangsstufe 10 in derselben Klasse verbleiben.
  • Schüler, die die Lernzeit verkürzen, soll eine Lehrkraft als spezieller Ansprechpartner (=Mentor) zur Verfügung stehen.
  1. Optionales Auslandsjahr (Internationalisierung)
    Schüler können sich im neuen bayerischen Gymnasium unter Inanspruchnahme von Förderangeboten auch auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten.
  1. Eröffnung neuer konzeptioneller Möglichkeiten
    Die zusätzliche Lernzeit soll einerseits für Vertiefung und zusätzliche Wiederholung, auch zur Behandlung zusätzlicher Inhalte im Sinne eines vertieften Kompetenz­erwerbs genutzt werden.
  1. Innovative Konzeption der „neuen“ Jahrgangsstufe 11 (= Einführungsphase der Oberstufe)
    In der Vorbereitung auf die Qualifikationsphase der Oberstufe sollen verstärkt vorwissenschaftliche Kompetenzen erworben werden, Vorverlagerung des P-Seminars und die Neuakzentuierung der beruflichen Orientierung. Raum für digitale und politische Bildung und die Möglichkeit für die Teilnahme an Begabtenförderungs­angebote.
  1. Stundentafel
Jgst. 5 6 7 8 9 10 11
Summe Pflichtunterricht 30 30 + 1 30 + 1 30 30 + 0,5 33 32 + 2
  1. Lehrplan
    Lehrplan für Jgst. 5                        kein Änderungsbedarf
    Lehrplan für Jgst. 6                        nahezu kein Änderungsbedarf
    Lehrplan für Jgst. 7 – 10                liegen im September 2018 vor
    Lehrplan für Jgst. 11 – 13              liegen im September 2019 vor
  1. Zeitschiene
    Umstellung aufwachsend ab dem Jgst. 5 und 6 im Schuljahr 2018/19, d.h. Übertritt ab September 2017 an das neue bayerische Gymnasium (mit neun Schuljahren).