Schülerbeförderung

Initiative zur Verbesserung der Schülerbeförderung in Linienbussen

Der Elternbeirat des Ignaz-Kögler-Gymnasiums führte nach mehreren Beschwerden von Eltern im Januar 2015 eine Umfrage in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 zur Situation der Schülerbeförderung in Bussen durch.

Es gingen knapp 50 Beschwerden ein, die die Linien 10, 13, 14, 21, 22, 31, 40, 51, 60, 61 und 70 betrafen. Die Ergebnisse wurden Herrn Winkler, dem ÖPNV-Beauftragten des Landratsamts, und den betreffenden Busgesellschaften übermittelt.

Am auffallendsten waren die Busüberfüllungen auf den meisten der genannten Linien, besonders morgens, bei einigen Linien auch mittags und generell bei gemeinsamem Unterrichtsschluss. Auch eine mangelnde Koordinierung besonders der nachmittäglichen Abfahrtszeiten nach Schulschluss um 15.15 Uhr und 17.00 Uhr wurde häufig genannt sowie Konflikte mit Busfahrern.

Nachdem Herr Winkler schriftlich Stellung dazu genommen hatte, kam es am 12.05.15 zu einem Gespräch im Landratsamt, an dem Herr Winkler selbst, Herr Dahlke und Frau Hartmann als Elternbeiratsvertreter des IKG, Elternbeiräte des DZG und der JWR sowie Vertreter der Busunternehmen Schneider, Eisele und Waibel teilnahmen.

Herr Winkler verdeutlichte die finanziellen Zwänge, unter denen der Landkreis und die Busunternehmen stehen. Die vollen Busse wurden von allen Teilnehmern als problematisch gesehen, auch wenn die Anzahl der Fahrgäste, außer bei der Linie 40, nicht an die gesetzlich zulässige Kapazitätsgrenze heranreicht. Diese wird als nicht realistisches Maß betrachtet, da eine Auslastung bis an diese Grenze in der Praxis unmöglich ist.

Leider war trotz Einladung kein Vertreter der Firma Pflügler (Linie 40) zugegen, so dass der Einsatz von zusätzlichen Bussen, der auf dieser Linie am dringendsten ist, bei einem weiteren Gespräch mit dem Busunternehmen, zu dem Herr Winkler einladen wird, geklärt werden soll. Herr Schneider erklärte sich auch zu einer Stellprobe bereit, damit die Verantwortlichen und die Elternvertreter einen besseren Eindruck des Platzes in einem mit Schülern ausgelasteten Bus erhalten.

Anpassungen der Abfahrtzeiten der Busse unterliegen diversen Erfordernissen wie Beachtung einer Entzerrung bei Durchfahrung des Hauptplatzes und Umsteigezeiten auf andere Linien und Verkehrsmittel. Herr Eisele wird prüfen, ob die Linien 13 und 14 drei Minuten später abfahren können, damit die Schüler(innen) der unteren Jahrgangsstufen an der JWR und am DZG diese Busse leichter erreichen können.

Die nachmittäglichen Abfahrtzeiten können zur Zeit nicht verändert werden. Herr Winkler wies darauf hin, dass Wartezeiten von Schülern bis zu zwei Stunden zulässig sind. Dies wird auf allen Linien deutlich unterschritten.

Bei gemeinsamem Unterrichtsschluss benachrichtigt die Schule die Busunternehmen, so dass größere Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden.

Innerhalb des Stadtverkehrs sind alle Schülerbusfahrkarten auf jeder Linie gültig, ebenso auf einem gleichen Streckenabschnitt unterschiedlicher Linien außerhalb des Stadtgebiets. Eine Streckenplanung ist auf der Webseite des LVG (s. u.) möglich.

Die genannten Konflikte zwischen Schüler(innen) und Busfahrern sind wegen des zeitlichen Abstands nicht mehr aufzuarbeiten.

Bei künftigen Problemen wird darum gebeten, dass sich die Betroffenen von Schüler-/Elternseite zeitnah, am besten zunächst schriftlich, an das Busunternehmen und Herrn Winkler wenden mit gezielten Angaben zur Linie, Fahrt und Zeit des Vorfalls.

Dies gilt auch für alle anderen Anliegen und Anregungen.

Die Kontaktdaten der Busunternehmen finden Sie auf www.LVG-Bus.de unter Auskünfte.

Über ein Kontaktformular können Sie dort Herrn Winkler erreichen. Eine gleichzeitige schriftliche Mitteilung an den Elternbeirat der Schule ist willkommen. Für das IKG ist Frau Hartmann zuständig (w.hartmann.ebr.ikg@t-online.de).

Um sich über die Interessen und Anliegen der Schüler(innen), der Busunternehmer und des Landratsamts auszutauschen, sollen weitere Gespräche stattfinden, zum nächsten Mal im November 2015. Im Oktober führen verantwortliche Busunternehmen Zählungen durch, so dass die Auslastung beurteilt werden kann.

Angestrebt wird die Erarbeitung von Leitlinien für die Schülerbeförderung in Linienbussen des Landkreises.