Fundierte Struktur für G9

Das neue G9 braucht eine fundierte Struktur

LEV lehnt Flickwerk bei der Ausgestaltung der gymnasialen Bildungszeit ab

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) ist erleichtert über die gestrige Entscheidung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, sich auf ein grundständig neunjähriges Gymnasium in Bayern festzulegen. Gleichwohl kritisiert die LEV-Vorsitzende Susanne Arndt: „Angesichts der seit Jahren geführten Diskussion um G8 versus G9 erschließt sich den Eltern nicht, warum die CSU-Abgeordneten so lange Zeit benötigt haben, in dieser Frage eine eindeutige Haltung zu entwickeln. Die Entscheidung für das G9 entspricht dem überwältigenden Votum bayerischer Gymnasialeltern.“

Der immer wieder verzögerte Zeitplan der CSU-Fraktion lässt vermuten, dass die Bildungspolitik in Bayern von CSU-interner Ranküne gehemmt ist.

Solche Politikspiele darf sich die Mehrheitsfraktion in der nun zwingend erforderlichen Phase der Ausarbeitung einer tragfähigen und zukunftsgerichteten Struktur für das kommende G9 nicht erneut erlauben. Die LEV verweist in diesem Zusammenhang auf die desaströse Einführung des G8, in deren Folge die Gymnasien allein gelassen waren, weil keine belastbaren Konzepte zur Verfügung gestellt wurden.

Die LEV hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass die von Kultusminister Dr. Spaenle präsentierten Absichten zur Ausgestaltung des Gymnasiums fast alle Forderungen enthält, die in der LEV entwickelt worden sind und seit Jahren in die politische Diskussion getragen wurden. In der Skizze des Kultusministeriums zum G9 finden sich z.B. Anklänge an die LEV-Konzepte zur Ausgestaltung der 11. Jahrgangsstufe als Überspringerklasse
bzw. als Zeitraum für Auslandssemester und einer Berufs- und Studienorientierung, die Verstärkung der politischen Bildung bereits ab der Mittelstufe oder die Basierung des künftigen G9-Lehrplans auf dem bereits ausgearbeiteten, kompetenzorientierten Lehrplan Plus.

Susanne Arndt: „Bei näherer Betrachtung entsprechen die bisher bekannten Details des ministeriellen Entwurfs dem LEV-Konzept. Allerdings vermissen wir Aspekte, die unbedingt zu dem Gesamtbild des bayerischen Gymnasiums gehören.“ Die bisher vorliegenden Verlautbarungen aus dem Kultusministerium weisen erhebliche Lücken auf. Deshalb fordert die LEV:

  • Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt das G8 absolvieren, benötigen weiterhin intensive Begleitung während ihrer gesamten Schullaufbahn. Diese Generation darf unter dem Eindruck der künftigen Entwicklungsarbeit keinesfalls aus dem Fokus der Pädagogen geraten.
  • Die individuelle Förderung muss alle Schülerinnen und Schüler umfassen und zu diesem Zweck deutlich ausgebaut werden. Die LEV lehnt eine einseitige Elitenförderung ab, wie sie in den Mitteilungen des Kultusministeriums anklingt. Selbstverständlich brauchen besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler eine intensive Betreuung, damit sie ihre Potenziale voll entwickeln können. Auch eine Beschränkung auf die Förderung der leistungsschwachen Gymnasiasten wäre nicht zielführend. Es stattdessen unbedingt erforderlich, alle Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern. Alles andere ist eine
    unverantwortliche Vergeudung von Ressourcen.
  • Die Intensivierungsstunden müssen in unverändertem Umfang erhalten bleiben. Sie brauchen eine tragfähige und zielgerichtete Struktur. Dafür müssen Lehrer-Planstellen an jeder Schule geschaffen werden. Die Vorschläge aus dem Ministerium sprechen lediglich von „Intensivierungsstunden in bestimmtem Umfang“. Diese Einschränkung ist inakzeptabel.
  • Die bayerischen Schulen dürfen nicht in der medialen Steinzeit verharren. Angesichts der rasanten Entwicklung technischer Kommunikationsformen eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für innovative Unterrichtsformen. Ein erster Zugang ergibt sich mit der Einführung digitaler, interaktiver Schulbücher, die nicht länger hinausgezögert werden darf.
  • Der Freistaat muss bereits jetzt neue Lehrerinnen und Lehrer einstellen, um den künftigen Aufgaben gerecht werden zu können. Es ist nicht zu verantworten, sich erst dann um Pädagogen zu kümmern, wenn bereits Lücken in der Versorgung entstanden sind.
  • Die Schulen müssen uneingeschränkt ermächtigt sein, Ganztagszüge in der offenen oder gebundenen Form anzubieten. Die Entscheidung kann nur regional nach Bedarf erfolgen, da die Bedürfnisse bzw. die Infrastruktur in verschiedenen Siedlungsräumen (Stadt-Land-Unterschied) sehr disparat sind.

Die grundsätzliche Entscheidung für das G9 war überfällig und sehr wichtig. LEV-Vorsitzende Susanne Arndt: „Wir haben mit dieser Entscheidung lediglich den ersten Schritt eines Weges gemacht, der uns künftig intensiv beschäftigen wird. Deshalb besteht für die beteiligten Politiker nicht der geringste Grund, sich lobend auf die eigenen Schultern zu klopfen. Die LEV wird den Prozess uneingeschränkt und mit kritischem Blick begleiten. Die Expertise der Eltern steht der Staatsregierung auch weiterhin zur Verfügung.“

Falls weitere Fragen entstehen, kontaktieren Sie bitte den LEV-Pressebeauftragten Bernd Hein unter der Telefonnummer 08124 9190577.

Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums

LEV Pressemitteilung PM 4-2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie bestimmt schon den Medien entnommen haben, hat die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag das Konzept von Staatsminister Dr. Spaenle zur Einführung eines grundständig neunjährigen Gymnasiums in Bayern (einschließlich einer Möglichkeit zur „Individuellen Lernzeit“) zum Schuljahr 2018/19 unter Einbeziehung der Jahrgangsstufen 5 und 6 angenommen, das nun noch vom Ministerrat und im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens auch vom Bayerischen Landtag verabschiedet werden muss.

Derzeit werden noch viele Detailfragen in Gesprächen mit den Vertretern der Schulfamilie zu klären sein, aber wir freuen uns sehr, dass viele Eckpunkte des „neuen bayerischen Gymnasiums“ den Forderungen der LEV Resolution der Mitgliederversammlung 2017 entsprechen. Wir sind besonders darüber erleichtert, dass die 47 Pilotschulen der „Mittelstufe Plus“ für drei weitere Schuljahrgänge ihr Angebot fortsetzen dürfen, um einen nahtlosen Anschluss an das neunjährige Gymnasium zu gewährleisten.

Dem beigefügtem KMS, das heute an alle Gymnasien verschickt wurde, können Sie alle derzeit bekannten Informationen zur geplanten Gestaltung des neuen bayerischen Gymnasiums entnehmen. Die LEV wird auch weiterhin – ungeachtet der Laufzeit des Gymnasiums – den Prozess der Weiterentwicklung des Gymnasiums uneingeschränkt und mit kritischem Blick begleiten.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie unverzüglich darüber unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Arndt

Eltern votieren für G9

Bayerische Eltern votieren für ein G9 mit neuem Lehrplan

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. (LEV) hat zwischen dem 21. Dezember 2016 und dem 17. Januar 2017 eine groß angelegte Befragung ihrer Mitglieder durchgeführt. Die Eltern waren aufgerufen, sich zwischen dem G9 und G8 sowie der vom Kultusministerium favorisierten Festlegung einzelner Gymnasien auf eine neunjährige Laufzeit mit dem bisher geltenden G8-Lehrplan zu entscheiden.

An der Umfragen nahmen 36 537 Wahlberechtigte teil. Sie gaben 32 725 gültige Stimmen ab.

Auf das G9 entfielen 26 537 Stimmen und damit eine mehr als deutliche Zweidrittelmehrheit von 79,69 Prozent. Für das G 8 stimmten 3 747 Eltern und damit 11,17 Prozent. Auf die von Kultusminister Spaenle konstruierte Zwitterlösung entfielen 3 103 Stimmen, damit 9,14 Prozent.

LEV-Vorsitzende Susanne Arndt kommentiert das Ergebnis: „Dies ist ein klares Votum der Eltern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass diese Entscheidung politisch umgesetzt wird und Bayern ein solides und gut geplantes Gymnasium bekommt.“

Die IKG-Eltern stimmten wie folgt ab:
163x für G9 = 81,91 %
25x für  G8 =12,56 %
11x für „Konzept Spaenle“ = 5,53 %

Zusätzlich zum G9 fordert die LEV erneut:

  • Es muss ein neuer und sinnvoll strukturierter Lehrplan entstehen, der von den Jahrgangsstufen 5 bis 13 reicht. Es ist sinnvoll, ihn auf dem Lehrplan Plus aufzubauen und angemessene Kompetenzziele dafür zu formulieren.
  • Es ist unabdingbar, die individuelle Förderung auszubauen – und zwar an allen Gymnasien.
  • Die Intensivierungsstunden müssen beibehalten werden und benötigen ein sinnvolles Konzept.
  • Für die Klasse 9 und 10 fordert die LEV zusätzliche Intensivierung, an der u. a. besonders leistungsfähige Schüler teilnehmen. Sie erhalten damit die Option nach der 10 Klasse direkt in die Q-Phase einzutreten.
  • Die Oberstufe soll ab Jahrgangsstufe 11 beginnen und die Q-Phase ab der Jahrgangsstufe 12.
  • Die Jahrgangsstufe 11 soll zu einer typischen „Überspringer-“, „Auslands-“ und Neigungsklasse ausgebaut werden.
  • Es müssen vertiefende Fächer angeboten werden, die in den Klassen 12 und 13 an ein Abiturfach gekoppelt sind. Möglich ist z.B., das dritte schriftliche Abiturfach vor der Q-Phase wählen zu lassen und dann – ähnlich wie in Mathematik und Deutsch – darin vertieften Unterricht zu erteilen.
  • Die Option auf Ganztagszweige soll in jedem Fall erhalten bleiben.
  • In den Klassen 10 – 12 soll das Fach Sozialkunde verpflichtend sein.

Diese Forderungen verbindet die LEV mit der dringenden Empfehlung an die Politik, die Modularität in den Klassen 8 bis 10 auszugestalten (wie es der BLLV angeregt hat). Die Gymnasien müssen außerdem zukunftsfähig gemacht werden, indem das Kultusministerium sich nun endlich dazu entschließt, Lernlandschaften (4.0 digitalisiert) flächendeckend einzuführen und interaktive digitale Schulbücher in den Schulen zu genehmigen und anzuschaffen.

Mitgliederversammlung LEV

66. Mitgliederversammlung der Landeselternvereinigung (LEV) der Gymnasien in Bayern

Zusammengefasst von Kerstin Vogt aus dem Elternbeirat des Ignaz-Kögler-Gymnasiums

Ein Wochenende selten in seiner Art allerdings konstant, jährlich wiederkehrend. So können wir auch in diesem Jahr mit Anwesenheit bei der Mitgliederversammlung der LEV, durchgeführt in Fürstenfeldbruck, glänzen. Kurz erwähnt, während der einführenden Begrüßung durch die Direktorin der gastgebenden Schule, höre ich erstaunt den Hinweis zum Aufgreifen von Doppelstunden aufgrund von Schülerinitiative. Die geänderte Unterrichtspraxis wurde vor Kurzem evaluiert und von allen Seiten sehr positiv bewertet.

Konkret äußerte sich auch Staatsminister Dr. Spaenle. Selbstredend war der Testlauf zur Mittelstufe Plus Thema, welcher aktuell an 47 Pilotschulen umgesetzt wird. Prägende Tendenzen sind momentan noch nicht erkennbar. Sehr unterschiedlich auch die Erfahrungen und die Herangehensweisen der diversen Schulen. Etwas klarer scheinen die Verhältnisse den LehrplanPLUS betreffend. Dieser wurde zwischenzeitlich zur Einführung in den Gymnasien unterschrieben. So wird er im kommenden Kalenderjahr, mit Beginn des Schuljahres 17/18, in den dann fünften Klassen umgesetzt werden und mit diesen im Laufe der Jahre heranwachsen. Unterstützt durch ein Lehrplaninformationssystem
im Internet zur Stärkung der Transparenz und als Hilfestellung in der Umsetzung. Noch nicht abgeschlossen sind die Diskussionen um die Lehrmittel zum LehrplanPLUS, welche
auf vielseitigen Wunsch in digitalisierter Form erscheinen mögen.

Nüchtern und gelassen kann ich feststellen, dass die drei, von Herrn Dr. Spaenle, betonten großen Themen: „Flüchtlinge – Individuelle Lernzeit – Lehrplan plus“, bei uns am IKG bereits präsent sind und auch gelebt werden. Ein weiterer Einblick in aktuelle schulpolitische Diskussionen wurde durch einen Vortrag zum Kunstunterricht an Gymnasien gewährt. Aspekte wurden in den Vordergrund gerückt, welche eventuell hin und wieder in Vergessenheit geraten, wie z. B. die Schulung des genauen Betrachtens durch das Zeichnen eines Stilllebens.

Nachmittags konnten zwei, der acht angebotenen, Informationsrunden wahrgenommen werden.

1. Konzept einer Ganztagsschule
2. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Eigenverantwortlichen Schule
3. Umsetzung des Konzepts „Mittelstufe Plus“
4. Berufsorientierung am Gymnasium
5. Elternrechte – Elternpflichten
6. Inklusion am Gymnasium
7. Mobbing Prävention
8. Einführung in die LEV-ARGE Arbeit

In der Hoffnung neue Erkenntnisse oder möglicherweise sogar Anregungen mitnehmen zu können, entschied ich mich für die Themen „Mittelstufe Plus“ sowie „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft…“ Bei Letzterem erkannte ich einmal mehr, dass wir uns in der Diskussion und der Umsetzung zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft am IKG in einem sehr intensiven und dynamischen Prozess, in Auseinandersetzung mit Lehrern, Eltern und auch Schülern befinden, dessen Möglichkeit an vielen anderen Schulen noch nicht mal ansatzweise erahnt wird.

Die Rechenschaftsberichte des Vorstandes und des Kassenführers prägten den Sonntag, sowie die Beratung und Abstimmung der verschiedenen Anträge. Neben einem Antrag zur Satzungsänderung, vor allem die Zukunft der Ordensschulen betreffend, stand auch zur Abstimmung ein Leitantrag des Gesamtvorstandes der LEV; in Folge zusammengefasst:

Mehr Geld für gymnasiale Bildung
ElternMitArbeit-> ElternMitWirkung

Wir fordern daher mehr Mittel für Bildung um endlich folgende Punkte realisieren zu können:

Zur Erfüllung der Lehrplanziele notwendige infrastrukturelle Ausstattung aller Gymnasien, dazu gehören unter anderem:
· eigenverantwortliche Planung der Schulen unabhängig vom Sachaufwandsträger
· Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten und ruhigen Arbeitsräumen für Schüler
· flächendeckender Ausbau des Angebots an Ganztagsschulen
· Schaffung von interdisziplinären Teams: Der Einsatz von Schulsozialarbeitern, Sozialpädagogen, Psychologen und Heilpädagogen unterstützt die Lehrer und hilft, sie ein Stück weit zu entlasten.

Kostenfreier Schulweg ohne Wartezeiten:
· Wir fordern, dass die Fahrten zu Schulbeginn und -ende schülerfreundlich und vor allem ohne Wartezeiten umgesetzt werden.
· Freie Schulwahl kann nur dann gerecht sein, wenn die Fahrtkosten für Schüler aller
Jahrgangsstufen übernommen werden, ohne dass Eltern in Vorleistung gehen müssen.

Umsetzung von organisatorischen und didaktischen Verbesserungen des Unterrichts:
· Schulzeit als Lernzeit: Vertiefendes und nachhaltiges Lernen umfasst nicht nur
Wissensvermittlung, sondern auch die Übungsphasen.
· Konsequente Rhythmisierung des Schultages z.B. durch die Umsetzung von Doppelstunden. Überprüfung des Fächerkanons in allen Jahrgangsstufen – keine einstündigen Fächer mehr und nicht 14 Fächer in Klasse 10
· Realisierung von fächerübergreifendem Unterricht – sowohl horizontal als auch vertikal
· Mehr Mittel für und die Verpflichtung zur Weiterbildung von Lehrkräften (auch außerhalb des Schulbetriebs)

Verbesserung der Oberstufe:
· Schaffung der Option, stärke(n)orientiert ein Profilfach zu wählen
· Reduzierung der verpflichtenden Abiturfächer auf die KMK Rahmenbedingungen

Anschließend zusammengefasst die Anträge der Mitglieder:
1. Oberstufe und Abitur
1.1 Oberstufe – Abiturprüfung
1.2 Gemeinsamer Pool von Abiturprüfungsaufgaben für alle Bundesländer 2017
1.3 Öffnung der Kursangebote in der Oberstufe für weitere, zeitgemäße Sportarten

2. Referendare
2.1 Erhöhung der integrierten Lehrerreserve
2.2 Beschränkung der Anzahl von Referendaren pro Klasse
2.3 Beginn des Referendariats zu Schuljahresbeginn

3. Fächer/Praktikum
3.1 Informatik für alle Schüler in der Mittelstufe
3.2 Förderung des Experimentalunterrichts in naturwissenschaftlichen Fächern, speziell in Chemie
3.3 Pflichtpraktikum für alle Gymnasialschüler

4. Systemverwaltung
4.1 Gelder für hauptamtliche Systembetreuer für die Informations- /Kommunikationssysteme
4.2 Betreuung der Technik an Gymnasien durch den Sachaufwandsträger
4.3 Administrative EDV-Stunden von Lehrkräften

5. Schülertransport
5.1 Verbesserung der Rahmenbedingungen für Schüler der gymnasialen Oberstufe
5.2 Kostenlose Schülerbeförderung für die gymnasiale Oberstufe
5.3 Schulweg – Sitzplätze und Anschnallpflicht
5.4 Überprüfung der Sitzplatzanzahl in Schulbussen mit Perspektive der Nutzung durch Flüchtlinge
5.5 Überprüfung der Einführung von Parkverbotszonen und Tempo 30 vor Schulen
5.6 Freigabe des Bayern-Tickets für Schülerfahrten ab 8 Uhr

6. Mensa
6.1 Reduzierung der Mehrwertsteuer auf 7% für Mensa-Essen in Schulen
6.2 Umsatzsteuer für Mensaessen
6.3 Bezuschussung der schulischen Mensaessen

7. Weitere Themen
7.1 Finanzierung von Sozialpädagogen für Gymnasien durch das KM
7.2 Fortbildung von Lehrkräften in unterrichtsfreien Zeiten
7.3 Gewalt Prävention
7.4 Einführung elektronischer Schulbücher zur Gewichtsverringerung der Schulranzen
7.5 Entschärfung des Punktespiegels bei Fremdsprachen in der Unterstufe
7.6 Bildungsvoraussetzungen weiter verbessern – Stärken der Eltern

Mein ganz persönliches Fazit: Die Mitgliederversammlung bietet eine hervorragende Grundlage um sich über die verschiedensten Themen auszutauschen, den Horizont zu erweitern und eventuell Anregungen mitzunehmen. Entscheidend ist der Schulalltag „zu Hause“, welcher so individuell und einzigartig ist wie unsere Kinder, ihre Lehrer und wir Eltern.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.lev-gym-bayern.de – Wir, der Elternbeirat des Ignaz-Kögler-Gymnasiums, DANKEN für weitere Perspektiven und anregende Gespräche.

Lehrplan PLUS

Lehrplan PLUS für das Gymnasium vom Minister abgezeichnet

Der LehrplanPLUS ist nun auch für das Gymnasium fertig und wurde vom Minister genehmigt. Für die 1. und 2. Grundschulklassen wurde er schon im Schuljahr 2014/15 eingeführt. Minister Spaenle will mit der Einführung am Gymnasium bewusst bis zum Schuljahr 2017/18 abwarten, bis die mit dem neuen Lehrplan bereits vertrauten Schüler das Gymnasium erreicht hätten. Dieses Vorgehen sei als Gegenentwurf zur überstürzten Einführung des G8 gedacht, wie der Minister bei der Delegiertenversammlung der LEV Gymnasien am 5. März 2016 darstellte.

Infos zum Schuljahrsbeginn

1. Ferientermine 2015/2016 (angegeben sind jeweils der erste und letzte Ferientag)

Allerheiligen: 02.11.2015 bis 06.11.2015
Weihnachten: 24.12.2015 bis 05.01.2016
Frühjahr: 08.02.2016 bis 12.02.2016
Ostern: 21.03.2016 bis 01.04.2016
Pfingsten: 17.05.2016 bis 27.05.2016
Sommer: 01.08.2016 bis 12.09.2016

2. Zeugnisse und Prüfungen

Abgesehen von Sonderregelungen (z.B. bei Abschlussklassen) gelten im Bereich der allgemein bildenden öffentlichen Schulen und staatlich anerkannten Privatschulen folgende Zeugnistermine:
– Das Zwischenzeugnis wird am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Woche im Februar ausgestellt, d.h. im Schuljahr 2015/2016 aufgrund der Faschingsferien am 19. Februar 2016.
– Das Jahreszeugnis wird am letzten Unterrichtstag des Schuljahres ausgestellt, d.h. im Schuljahr 2015/2016 am 29. Juli 2016.

Für die Abiturprüfung 2016 ist folgender Zeitplan vorgesehen:
Schriftlicher Teil:
Mathematik 29.04.2016
Deutsch 03.05.2016
3. Abiturprüfungsfach 06.05.2016
Colloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: Montag, 30.05. mit Freitag, 03.06.2016
Zweite Prüfungswoche: Montag, 06.06. mit Freitag, 10.06.2016
Praktische Prüfungen wenn möglich nicht vor dem 14.03.2016
Mündliche Prüfungen bis spätestens 17.06.2016
Entlassung der Abiturienten 24.06.2016

3. Religiöse Feiertage

Religiöse Feiertage jüdischer Schüler
Jüdische Schülerinnen und Schüler sind gemäß Nr. 2 FeiertagsKMBek an folgenden Tagen von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit:
– Neujahrsfest – Rosch Haschanah: 14. und 15. September 2015
– Versöhnungstag – Jom Kippur: 23. September 2015
– Laubhüttenfest – Sukkoth: 28. und 29. September sowie 5. und 6. Oktober 2015
– Osterfest – Pessach: 23. und 24. April sowie 29. und 30. April 2016
– Wochenfest – Schawuoth: 12. und 13. Juni 2016

Religiöse Feiertage muslimer Schüler
Muslimische Schülerinnen und Schüler sind gemäß Nr. 4 FeiertagsKMBek an folgenden Tagen von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit:
– Opferfest Kurban Bayrami: 24. und 25. September 2015
– Fastenbrechenfest – Ramazan Bayrami: 5. und 6. Juli 2016

Religiöse Feiertage orthodoxer Schüler
Schülerinnen und Schüler orthodoxer Bekenntnisse sind gemäß Nr. 3 FeiertagsKMBek an folgenden Tagen von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit.

Griechisch-orthodoxe Feiertage
– Erster Weihnachtsfeiertag: 25. Dezember 2015
– Fest der Theophanie: 6. Januar 2016
– Karfreitag: 29. April 2016
– Karsamstag: 30. April 2016
– Ostermontag: 2. Mai 2016
– Christi Himmelfahrt: 9. Juni 2016
– Pfingstmontag: 20. Juni 2016

Russisch-orthodoxe Feiertage
– Erster Weihnachtsfeiertag: 7. Januar 2016
– Fest der Theophanie: 19. Januar 2016
– Karfreitag: 29. April 2016
– Karsamstag: 30. April 2016
– Ostermontag: 2. Mai 2016
– Christi Himmelfahrt: 9. Juni 2016
– Pfingstmontag: 20. Juni 2016

LEV-Spartipps für Familien

– Freie Fahrt für 1er Schüler am Montag, 3. August 2015
Bayerische Schülerinnen und Schüler mit der Note „Sehr gut“ oder entsprechender Punktzahl im Zeugnis (bitte Kopie und Ausweis mitführen) können kostenlos den ganzen Tag mit allen Regionalzügen der Deutschen Bahn durch ganz Bayern reisen. Neben den Regionalzügen sowie den S-Bahnen von DB Regio beteiligen sich auch viele andere Eisenbahnverkehrsunternehmen in Bayern zu den gleichen Konditionen an der Aktion. Hierzu zählen die EB, die BOB, die VBG, die RBG, die BRB, die BLB sowie die BZB auf der Strecke von Garmisch-Partenkirchen bis Grainau. Auch agilis und Meridian können genutzt werden. Zusätzlich können die Schüler bis Ulm Hbf, Sonneberg (Thür) Hbf, Salzburg Hbf, Kufstein und über die Außerfernbahn fahren.

– Weitere Angebote der Deutschen Bahn:
Mit der ermäßigten BahnCard fahren Schüler, Azubis und Studenten ein Jahr lang günstig durch Deutschland und Europa. Die ermäßigte BahnCard 25 kostet nur 41 Euro, die BahnCard 50 gibt es für 127 Euro (jeweils in der 2. Klasse). Die Jugend BahnCard 25 kostet einmalig nur 10,- € (Bearbeitungsgebühr) und gilt von 6 bis einschließlich 18 Jahre. Junge Reisende sparen immer 25 % auf den Normalpreis und auch auf die Sparangebote der Deutschen Bahn.

– Leistungen des Bildungs-und Teilhabepakets im Rahmen der Grundsicherung
Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf folgende Leistungen:
1. Mehraufwendungen für Mittagessen in Kita, Schule und Hort: Einen Zuschuss für das gemeinsame Mittagessen gibt es dann, wenn Schule, Hort oder Kita ein entsprechendes Angebot bereithalten. Der verbleibende Eigenanteil der Eltern liegt bei einem Euro pro Tag.
2. Lernförderung: Bedürftige Schülerinnen und Schüler können Lernförderung in Anspruch nehmen, wenn nur dadurch das Lernziel erreicht werden kann. Voraussetzung ist, dass die Schule den Bedarf bestätigt und keine vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.
3. Kultur, Sport, Mitmachen: Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit nicht ausgeschlossen sein, sondern bei Sport, Spiel und Kultur mitmachen. Deswegen wird zum Beispiel der Beitrag für den Sportverein oder für die Musikschule in Höhe von monatlich bis zu 10 Euro übernommen.
4. Schulbedarf und Ausflüge: Damit bedürftige Kinder mit den nötigen Lernmaterialien ausgestattet sind, wird den Familien zweimal im Schuljahr ein Zuschuss gezahlt: zu Beginn des Schuljahres 70 Euro und jeweils im Februar darauf 30 Euro – insgesamt 100 Euro. Zudem kommt jetzt auch die Kostenübernahme eintägiger Ausflüge in Schulen und Kitas in Betracht. Mehrtägige Klassenfahrten werden wie bisher erstattet.
5. Schülerbeförderung: Insbesondere wer eine weiterführende Schule besucht, hat oft einen weiten Schulweg. Sind die Beförderungskosten erforderlich, können sie nicht
aus dem eigenen Budget bestritten werden und werden sie nicht anderweitig abgedeckt, werden diese Ausgaben erstattet.
Gemäß Bundeskindergeldgesetz besteht ein Anspruch auf die Schulpauschale für die Schule auch für Empfänger von Kinderzuschlag. In diesem Fall wird die Leistung von der zuständigen Kindergeldkasse bezahlt.

– Kostenfreiheit des Ganztagsbetreuung
In der offenen und gebundenen Ganztagsschule sind an staatlichen Schulen für eine Förderung und Betreuung an vier Wochentagen bis 16.00 Uhr grundsätzlich keine Teilnehmerbeiträge der Erziehungsberechtigten mehr vorgesehen. Für zusätzliche Angebote in der Zeit nach 16.00 Uhr oder am Freitagnachmittag kann ein Teilnehmerbeitrag von jenen Eltern erhoben werden, die zusätzlichen Betreuungsbedarf haben und ihre Kinder dafür gesondert anmelden.

– Kostenfreiheit des Schulweges
Grundsätzlich haben Schüler ab Jahrgangsstufe 11 keinen Anspruch auf unentgeltliche Beförderung. Zur Vermeidung von Härten können für diese Schüler in folgenden Fällen die Kosten der Beförderung ganz oder teilweise erstattet werden:
1. Eine Erstattung der notwendigen Beförderungskosten ist möglich, soweit die nachgewiesenen, vom Unterhaltsleistenden aufgewendeten Gesamtkosten der Beförderung eine Familienbelastungsgrenze von 420,00 € je Schuljahr übersteigen.
2. Eine Erstattung ist ferner möglich, wenn ein Unterhaltsleistender für drei oder mehr Kinder Kindergeld nach dem Bundeskindergesetz bezieht.
3. Die Erstattung von notwendigen Beförderungskosten für den genannten nicht beförderungsberechtigten Schülerkreis ist auch dann möglich, wenn ein Unterhaltsleistender oder ein Schüler Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) oder auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) hat.

– Erdkundeatlanten/Formelsammlungen
Von der Pflicht, die Atlanten für den Erdkundeunterricht und auf Formelsammlungen für den Mathematik- und Physikunterricht zu beschaffen, werden auf Antrag befreit:
1. die nach Bürgerlichem Recht Unterhaltspflichtigen, die für drei oder mehr Kinder Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz oder vergleichbare Leistungen erhalten, ab dem dritten Kind und
2. die nach Bürgerlichem Recht Unterhaltspflichtigen und die volljährigen Schülerinnen und Schüler, die
a) Arbeitslosengeld II, Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
b) Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,
c) Leistungen nach dem Wohngeldgesetz oder
d) Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
erhalten.
Maßgeblich für das Vorliegen eines Befreiungstatbestands sind die tatsächlichen Verhältnisse zum jeweiligen Stichtag der Amtlichen Schuldaten, das ist der 1. Oktober.

Alle Angaben ohne Gewähr © LEV 2015

65. Mitgliederversammlung der LEV

lev_logo

LEV – Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.
Eine Zusammenfassung zur 65. Mitgliederversammlung von Kerstin Vogt

Die jährliche Mitgliederversammlung der LEV der Gymnasien in Bayern fand Anfang März
in Hösbach statt. Beginnend mit einer Podiumsdiskussion geprägt durch viele Fragen und
der Erkenntnis: „Steter Tropfen höhlt den Stein“ war schnell zu erkennen, dass die
Themen, Sorgen auch Nöte und Hoffnungen landesweit oft sehr ähnlich gelagert sind.

Von den sehr interessanten und kompetent besetzten Informationsrunden am Nachmittag konnten leider lediglich zwei wahrgenommen werden.

• Inforunde 1 Konzept einer Ganztagesschule
• Inforunde 2 Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der eigenverantwortlichen Schule
• Inforunde 3 Lehrplan Plus
• Inforunde 4 Schulentwicklungsprogramm
• Inforunde 5 Modus 21 – ein Schlagwort – viele Optionen
• Inforunde 6 Elternrechte – Elternpflichten
• Inforunde 7 Einführung in die LEV-ARGE Arbeit

So sind wir nun über die Arbeit der LEV und ARGE (Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte innerhalb der LEV) sowie den LehrplanPlus, welcher offiziell ab 2017 in den fünften Jahrgansstufen eingeführt wird, etwas besser informiert.

Während des Festaktes zum 65jährigen Bestehen der LEV durfte den Klängen eines
Chores des Hösbacher Gymnasiums wie einer Festansprache des Staatsministers
Dr. Spaenle und manch anderem Redner gelauscht werden.

Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und der Kassenbericht gaben den Einstieg in
den Sonntag. Gefolgt von der Wahl der Landesausschussmitglieder wie dem neuen
Vorstand und den anschließenden Diskussionen und Abstimmungen des Leitantrages der
LEV und der diversen Anträge.

Die zusammengefassten Inhalte des Leitantrages finden Sie hier:

Schulklima entwickeln und Unterricht besser organisieren
• Lernzeit gehört in die Schule
• Weniger Fächer pro Jahrgangsstufe unterrichten
• Kurssystem ab Klasse 10 einführen
• Mehr Reife durch mehr Wahlmöglichkeiten
• Ausschließlich angesagte kleine Leistungsnachweise
• Konsequenter Ausbau der individuellen Förderung

Oberstufe reformieren
• Vergleichbare Abschlüsse durch gleiche Aufgaben in allen Bundesländern
• Wahl von zwei aus drei Kernfächern im Abitur und mehr Profilbildung
• W-Seminar an Leitfach koppeln, Fachkräfte im P-Seminar einsetzen
• Berufs- und Studienorientierung vor der Qualifikationsphase beenden

Mittelstufe schülergerecht umsetzen
• MittelstufePlus zur individuellen Förderung in Kernfächern nutzen
• Mittlerer Schulabschluss nach Klasse 9 / spätestens nach 9+

Methoden vor Inhalten in der Unterstufe ausbauen
• Methodenlernen ausbauen
• Progression des Fremdsprachenerwerbs reduzieren

Optimale Ressourcenausstattung der Gymnasien
• Teilungsgrenze bei 26 Schülern
• Erhöhung der integrierten Lehrerreserve auf mindestens 10%
• gleichwertige Ausstattung aller Schulen, unabhängig vom Sachaufwandsträger

Forderungen an den Sachaufwandsträger
• Schulweg mit Sitzplatzanspruch im Schulbus ohne Wartezeiten
sowie Kosten zum nächstgelegenen Gymnasium erstatten
• Infrastruktur schülergerecht ausbauen

Die zusammengefassten Inhalte der diversen Anträge finden Sie hier:

1.1 Kostenneutrale Mittelstufe plus ablehnen
1.2 Mittelstufe plus von Schülern frei wählbar
1.3 Mittelstufe plus an städtischen Schulen

2.1 Begleitstudie Mittelstufe plus
2.2 Pilotierung Mittelstufe plus durch LEV-Projektteam

3. Kursangebote für weitere, zeitgemäße Sportarten in der Oberstufe

4. Schülerbeförderung in Oberstufe verbessern

5.1 Zulassung zum Referendariat beschränken
5.2 Lehrer statt Referendare einstellen
5.3 Referendare max. 11 Wochenstunden einsetzen
5.4 Kein Wechsel der Referendare innerhalb eines Schuljahres
5.5 Schulleitermitsprache bei Referendar-Wechsel zum Halbjahr

6. Fortbildungen für Lehrkräfte

7. Schulbücher in digitalisierter Form

8.1 Schulforumssitzungen pro Schuljahr
8.2 Entscheidungsfreiheit des Schulforums über W-LAN-Netz

9. Professionelle Systemverwaltung

10. Fächerbindung Latein im musischen Gymnasium aufheben

11. Zusätzliche staatliche Mittel für kirchliche Gymnasien / Privatschulen

12. „Best Practice“ Erfahrungen sammeln

13. Verwendung der Rücklagen der LEV

Besonders interessante und informative Gespräche ergaben sich in den Pausen zwischen den offiziellen Programmpunkten.

Eines, der sehr präsenten Themen, war die Bildung- und Erziehungspartnerschaft. So
vielstimmig wie diese diskutiert wird so vielschichtig sind auch die Herangehensweisen
und Umsetzungen. Ich habe dankbar zur Kenntnis genommen, dass die Diskussionen zu
diesem Thema an unserem IKG oft sehr intensiv sind und teilweise einen wiederholenden
Charakter haben jedoch auch viele konstruktive Auseinandersetzungen stattfinden. Immer
wieder ins Bewusstsein rufend, dass es um einen guten gemeinsamen Weg für die
Jugend geht. Dies ist in keiner Weise selbstverständlich.

Es war ein Wochenende vieler Worte und vieler Informationen und der hoffnungsvollen
Perspektive „gemeinsam können wir stark sein“.

Nutzen Sie die Möglichkeiten und suchen Sie das Gespräch mit uns, ihrem Elternbeirat.
Weitere Informationen zur LEV finden Sie hier: www.lev-gym-bayern.de