Fundierte Struktur für G9

Das neue G9 braucht eine fundierte Struktur

LEV lehnt Flickwerk bei der Ausgestaltung der gymnasialen Bildungszeit ab

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) ist erleichtert über die gestrige Entscheidung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, sich auf ein grundständig neunjähriges Gymnasium in Bayern festzulegen. Gleichwohl kritisiert die LEV-Vorsitzende Susanne Arndt: „Angesichts der seit Jahren geführten Diskussion um G8 versus G9 erschließt sich den Eltern nicht, warum die CSU-Abgeordneten so lange Zeit benötigt haben, in dieser Frage eine eindeutige Haltung zu entwickeln. Die Entscheidung für das G9 entspricht dem überwältigenden Votum bayerischer Gymnasialeltern.“

Der immer wieder verzögerte Zeitplan der CSU-Fraktion lässt vermuten, dass die Bildungspolitik in Bayern von CSU-interner Ranküne gehemmt ist.

Solche Politikspiele darf sich die Mehrheitsfraktion in der nun zwingend erforderlichen Phase der Ausarbeitung einer tragfähigen und zukunftsgerichteten Struktur für das kommende G9 nicht erneut erlauben. Die LEV verweist in diesem Zusammenhang auf die desaströse Einführung des G8, in deren Folge die Gymnasien allein gelassen waren, weil keine belastbaren Konzepte zur Verfügung gestellt wurden.

Die LEV hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass die von Kultusminister Dr. Spaenle präsentierten Absichten zur Ausgestaltung des Gymnasiums fast alle Forderungen enthält, die in der LEV entwickelt worden sind und seit Jahren in die politische Diskussion getragen wurden. In der Skizze des Kultusministeriums zum G9 finden sich z.B. Anklänge an die LEV-Konzepte zur Ausgestaltung der 11. Jahrgangsstufe als Überspringerklasse
bzw. als Zeitraum für Auslandssemester und einer Berufs- und Studienorientierung, die Verstärkung der politischen Bildung bereits ab der Mittelstufe oder die Basierung des künftigen G9-Lehrplans auf dem bereits ausgearbeiteten, kompetenzorientierten Lehrplan Plus.

Susanne Arndt: „Bei näherer Betrachtung entsprechen die bisher bekannten Details des ministeriellen Entwurfs dem LEV-Konzept. Allerdings vermissen wir Aspekte, die unbedingt zu dem Gesamtbild des bayerischen Gymnasiums gehören.“ Die bisher vorliegenden Verlautbarungen aus dem Kultusministerium weisen erhebliche Lücken auf. Deshalb fordert die LEV:

  • Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt das G8 absolvieren, benötigen weiterhin intensive Begleitung während ihrer gesamten Schullaufbahn. Diese Generation darf unter dem Eindruck der künftigen Entwicklungsarbeit keinesfalls aus dem Fokus der Pädagogen geraten.
  • Die individuelle Förderung muss alle Schülerinnen und Schüler umfassen und zu diesem Zweck deutlich ausgebaut werden. Die LEV lehnt eine einseitige Elitenförderung ab, wie sie in den Mitteilungen des Kultusministeriums anklingt. Selbstverständlich brauchen besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler eine intensive Betreuung, damit sie ihre Potenziale voll entwickeln können. Auch eine Beschränkung auf die Förderung der leistungsschwachen Gymnasiasten wäre nicht zielführend. Es stattdessen unbedingt erforderlich, alle Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern. Alles andere ist eine
    unverantwortliche Vergeudung von Ressourcen.
  • Die Intensivierungsstunden müssen in unverändertem Umfang erhalten bleiben. Sie brauchen eine tragfähige und zielgerichtete Struktur. Dafür müssen Lehrer-Planstellen an jeder Schule geschaffen werden. Die Vorschläge aus dem Ministerium sprechen lediglich von „Intensivierungsstunden in bestimmtem Umfang“. Diese Einschränkung ist inakzeptabel.
  • Die bayerischen Schulen dürfen nicht in der medialen Steinzeit verharren. Angesichts der rasanten Entwicklung technischer Kommunikationsformen eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für innovative Unterrichtsformen. Ein erster Zugang ergibt sich mit der Einführung digitaler, interaktiver Schulbücher, die nicht länger hinausgezögert werden darf.
  • Der Freistaat muss bereits jetzt neue Lehrerinnen und Lehrer einstellen, um den künftigen Aufgaben gerecht werden zu können. Es ist nicht zu verantworten, sich erst dann um Pädagogen zu kümmern, wenn bereits Lücken in der Versorgung entstanden sind.
  • Die Schulen müssen uneingeschränkt ermächtigt sein, Ganztagszüge in der offenen oder gebundenen Form anzubieten. Die Entscheidung kann nur regional nach Bedarf erfolgen, da die Bedürfnisse bzw. die Infrastruktur in verschiedenen Siedlungsräumen (Stadt-Land-Unterschied) sehr disparat sind.

Die grundsätzliche Entscheidung für das G9 war überfällig und sehr wichtig. LEV-Vorsitzende Susanne Arndt: „Wir haben mit dieser Entscheidung lediglich den ersten Schritt eines Weges gemacht, der uns künftig intensiv beschäftigen wird. Deshalb besteht für die beteiligten Politiker nicht der geringste Grund, sich lobend auf die eigenen Schultern zu klopfen. Die LEV wird den Prozess uneingeschränkt und mit kritischem Blick begleiten. Die Expertise der Eltern steht der Staatsregierung auch weiterhin zur Verfügung.“

Falls weitere Fragen entstehen, kontaktieren Sie bitte den LEV-Pressebeauftragten Bernd Hein unter der Telefonnummer 08124 9190577.

Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums

LEV Pressemitteilung PM 4-2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie bestimmt schon den Medien entnommen haben, hat die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag das Konzept von Staatsminister Dr. Spaenle zur Einführung eines grundständig neunjährigen Gymnasiums in Bayern (einschließlich einer Möglichkeit zur „Individuellen Lernzeit“) zum Schuljahr 2018/19 unter Einbeziehung der Jahrgangsstufen 5 und 6 angenommen, das nun noch vom Ministerrat und im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens auch vom Bayerischen Landtag verabschiedet werden muss.

Derzeit werden noch viele Detailfragen in Gesprächen mit den Vertretern der Schulfamilie zu klären sein, aber wir freuen uns sehr, dass viele Eckpunkte des „neuen bayerischen Gymnasiums“ den Forderungen der LEV Resolution der Mitgliederversammlung 2017 entsprechen. Wir sind besonders darüber erleichtert, dass die 47 Pilotschulen der „Mittelstufe Plus“ für drei weitere Schuljahrgänge ihr Angebot fortsetzen dürfen, um einen nahtlosen Anschluss an das neunjährige Gymnasium zu gewährleisten.

Dem beigefügtem KMS, das heute an alle Gymnasien verschickt wurde, können Sie alle derzeit bekannten Informationen zur geplanten Gestaltung des neuen bayerischen Gymnasiums entnehmen. Die LEV wird auch weiterhin – ungeachtet der Laufzeit des Gymnasiums – den Prozess der Weiterentwicklung des Gymnasiums uneingeschränkt und mit kritischem Blick begleiten.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie unverzüglich darüber unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Arndt

Eltern votieren für G9

Bayerische Eltern votieren für ein G9 mit neuem Lehrplan

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. (LEV) hat zwischen dem 21. Dezember 2016 und dem 17. Januar 2017 eine groß angelegte Befragung ihrer Mitglieder durchgeführt. Die Eltern waren aufgerufen, sich zwischen dem G9 und G8 sowie der vom Kultusministerium favorisierten Festlegung einzelner Gymnasien auf eine neunjährige Laufzeit mit dem bisher geltenden G8-Lehrplan zu entscheiden.

An der Umfragen nahmen 36 537 Wahlberechtigte teil. Sie gaben 32 725 gültige Stimmen ab.

Auf das G9 entfielen 26 537 Stimmen und damit eine mehr als deutliche Zweidrittelmehrheit von 79,69 Prozent. Für das G 8 stimmten 3 747 Eltern und damit 11,17 Prozent. Auf die von Kultusminister Spaenle konstruierte Zwitterlösung entfielen 3 103 Stimmen, damit 9,14 Prozent.

LEV-Vorsitzende Susanne Arndt kommentiert das Ergebnis: „Dies ist ein klares Votum der Eltern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass diese Entscheidung politisch umgesetzt wird und Bayern ein solides und gut geplantes Gymnasium bekommt.“

Die IKG-Eltern stimmten wie folgt ab:
163x für G9 = 81,91 %
25x für  G8 =12,56 %
11x für „Konzept Spaenle“ = 5,53 %

Zusätzlich zum G9 fordert die LEV erneut:

  • Es muss ein neuer und sinnvoll strukturierter Lehrplan entstehen, der von den Jahrgangsstufen 5 bis 13 reicht. Es ist sinnvoll, ihn auf dem Lehrplan Plus aufzubauen und angemessene Kompetenzziele dafür zu formulieren.
  • Es ist unabdingbar, die individuelle Förderung auszubauen – und zwar an allen Gymnasien.
  • Die Intensivierungsstunden müssen beibehalten werden und benötigen ein sinnvolles Konzept.
  • Für die Klasse 9 und 10 fordert die LEV zusätzliche Intensivierung, an der u. a. besonders leistungsfähige Schüler teilnehmen. Sie erhalten damit die Option nach der 10 Klasse direkt in die Q-Phase einzutreten.
  • Die Oberstufe soll ab Jahrgangsstufe 11 beginnen und die Q-Phase ab der Jahrgangsstufe 12.
  • Die Jahrgangsstufe 11 soll zu einer typischen „Überspringer-“, „Auslands-“ und Neigungsklasse ausgebaut werden.
  • Es müssen vertiefende Fächer angeboten werden, die in den Klassen 12 und 13 an ein Abiturfach gekoppelt sind. Möglich ist z.B., das dritte schriftliche Abiturfach vor der Q-Phase wählen zu lassen und dann – ähnlich wie in Mathematik und Deutsch – darin vertieften Unterricht zu erteilen.
  • Die Option auf Ganztagszweige soll in jedem Fall erhalten bleiben.
  • In den Klassen 10 – 12 soll das Fach Sozialkunde verpflichtend sein.

Diese Forderungen verbindet die LEV mit der dringenden Empfehlung an die Politik, die Modularität in den Klassen 8 bis 10 auszugestalten (wie es der BLLV angeregt hat). Die Gymnasien müssen außerdem zukunftsfähig gemacht werden, indem das Kultusministerium sich nun endlich dazu entschließt, Lernlandschaften (4.0 digitalisiert) flächendeckend einzuführen und interaktive digitale Schulbücher in den Schulen zu genehmigen und anzuschaffen.

Schüler-Stellprobe in Bussen

Ort: Ignaz- Kögler- Gymnasium, Busparkplatz
Datum: 20.10.2016, 11:00 Uhr

Teilnehmer:
Elternbeiräte: Herr Gartner, Frau Wengermaier (beide DZG), Frau Heimann , Herr Bonitz (beide JWR) , Frau Vogt, Frau Schüßler (beide IKG)
Landratsamt: Herr Winkler
Busunternehmen: Herr Eisele, Herr Schneider
Schulleiter IKG: Herr Storz

Um zu erfahren, wie viele Schülerinnen und Schüler sinnvollerweise in Bussen unterschiedlicher Größe Platz finden, wurden aus der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe des IKG je 2 Klassen zu einer Stellprobe vor dem Gymnasium versammelt.

Im ersten Bus (Gelenk) mit einer Kapazität von 137 Personen (Sitz- bzw. Stellplätze) konnten max. 110 Schüler Platz finden.

Der zweite Bus (Kapazität 96 Plätze, hoher Einstieg) war nur für max. 92 Schüler geeignet.

Im drietten Bus (Kapazität 84 Plätze, niederer Einstieg) gab es nur für max. 78 Schüler Platz.

Erkenntnis: Die von der zuständigen Behörde genehmigte Personenbeförderungszahl für Busse ist bei Mitnahme von Schülern bis zu 15% überhöht.

Um den Bedarf einer Linie zu bestimmen, werden vom Landratsamt die Schülerbeförderungszahlen an die entsprechenden Busgesellschaften weitergegeben. Allerdings können darin nicht die Zahl der Schüler der Oberstufe, FOS, BOS, Waldorfschule und der Asylanten einfließen, da diese Zahlen im Landratsamt nicht erfasst werden und auch deutlich schwanken. Die Vertreter der beiden Busgesellschaften erklären, dass

  • immer in der 1. Oktoberwoche Schülerzählungen auf den verschiedenen Linien durchgeführt werden. Falls erforderlich werden dann Busse unterschiedlicher Größen getauscht oder Verstärkerbusse eingesetzt.
  • die angegebenen Kapazitäten nicht ausgeschöpft werden (Firma Schneider: Bus mit der Kapazität 137 für ca. 95 Schüler).

Leider gibt es im Landkreis Landsberg bei der Busbeförderung auch schwarze Schafe, die nicht auf diese Bedarfsfälle reagieren. Daher wurde ein Anliegen/Melde- Formular erstellt, damit durch diese dann eine Häufung von Vorfällen erfasst und dokumentiert werden kann. Dadurch verspricht man sich eine bessere Handhabe bei unzuverlässigen Busgesellschaften.

Es bleibt zu überlegen, ob die Elternbeiräte über die LEV erreichen können, dass die angegebenen Kapazitätszahlen von den entsprechenden Zulassungsbehörden an die Realität angepasst und nach unten korrigiert werden.

Die Elternbeiräte des IKG bedanken sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Kommen, für die Bereitstellung der Busse und für die Organisation der Schüler.

Mit freundlichen Grüßen
C. Schüßler

 

Wahlbeteiligung

Fakt ist, das IKG hat einen neuen Elternbeirat (EB). Erfreulicherweise und entgegen wohl mancher Erwartung, ist der EB mit elf Personen: Gabriele Bourauel, Bettina Dörr, Jörn Kroschel, Alexander Krug, Heike Kunert, Eric Lembeck (Vorsitzender), Karolin Leubold, Ruth Riedle, Christine Schüßler, Isabel Tzschaschel-Laggner (stellvertretende Vorsitzende) und Kerstin Vogt fast vollständig besetzt.

In Hochstimmung könnte man geraten, da alle Kandidaten 94% und mehr der abgegebenen Stimmen erreicht haben. Schlicht ernüchternd ist hingegen die Tatsache, dass nicht einmal 4% der Schüler durch eine wahlberechtigte Person vertreten wurden. So kann man, so man denn will, von Glück reden, dass die Gültigkeit einer Elternbeiratswahl nicht von der Wahlbeteiligung abhängig ist und die Legitimation des EBs ebenso wenig.

Dank der überschaubaren Wahlbeteiligung war es möglich sehr persönliche und offene Gespräche zu führen und so die Chance zu nutzen die eigene Perspektive, einmal mehr auf die gesamte Schüler- und Elternschaft zu richten und diesen erweiterten Horizont in die Amtszeit mitzunehmen.

Elternbeirat 2016/18

Am 13.10.2016 fand in der Aula die Wahl des neuen Elternbeirats statt.

Mit Wehmut haben wir unsere geschätzten Kollegen/Innen Claudia Sauerteig, Jutta Dietl, Katja Kaus, Michael Maier, Sven Dahlke und Wiebke Hartmann aus dem Beirat verabschiedet.Vielen Dank nochmals für eure engagierte Mitarbeit und die tolle Zeit die wir zusammen hatten.

Gleichzeitig freuen wir uns aber mit unseren neuen Kolleginnen Gabriele Bourauel, Bettina Dörr, Heike Kunert, Karolin Leubold und Ruth Riedle die anstehenden Aufgaben in den nächsten beiden Jahren in Angriff zu nehmen.

Elternbeiratswahl

am 13.10.2016 ab 19:00 Uhr in der Aula (IKG)

Ihr Kind besucht die Unter- oder MIttelstufe des IKG und Sie möchten aktiv in der Schulfamilie mitwirken und auf Entscheidungen Einfluss nehmen?

Dann kandidieren Sie für den Elternbeirat!

6 der aktuell 12 Elternvertreter werden aus dem Beirat auscheiden und müssen ersetzt werden. Sollten Sie kandidieren, stehen Ihre Chancen also recht gut gewählt zu werden.

Ihre Bereichtschaft zur Kandidatur können Sie per Mail an ebr@ikg-elternbeirat.de mitteilen – wir werden Sie dann kontaktieren. Sofern Sie noch etwas „Bedenkzeit“ benötigen, können Sie Ihre Kandidatur auch am Wahlabend gekanntgeben.

Zeugnisse und Prüfungen

Das Zwischenzeugnis wird am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Woche im
Februar ausgestellt, d.h. im Schuljahr 2016/2017 am 17. Februar 2017.

Das Jahreszeugnis wird am letzten Unterrichtstag des Schuljahres ausgestellt, d.h.
im Schuljahr 2016/2017 am 28. Juli 2017.

Für die Abiturprüfung 2017 ist folgender Zeitplan vorgesehen:

Schriftlicher Teil:
Mathematik                   03.05.2017
Deutsch                        09.05.2017
3. Abiturprüfungsfach   12.05.2017

Colloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche:            Montag, 22.05. mit Freitag, 26.06.2017
Zweite Prüfungswoche:          Montag, 29.05. mit Freitag, 02.06.2017

Praktische Prüfungen wenn möglich nicht vor dem 20.03.2017
Mündliche Prüfungen bis spätestens 23.06.2017
Entlassung der Abiturienten 30.06.2017

Ferientermine 2016/2017

Angegeben sind jeweils der erste und letzte Ferientag

Allerheiligen:      31.10.2016 bis 04.11.2016
Weihnachten:    24.12.2016 bis 05.01.2017
Frühjahr:            27.02.2017 bis 03.03.2017
Ostern:              10.04.2017 bis 22.04.2017
Pfingsten:          06.06.2017 bis 16.06.2017
Sommer:           29.07.2017 bis 11.09.2017

Grußwort im Jahresbericht

„Schulgemeinschaft leben“ – aber wie?

Wie kann die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrenden verbessert werden? Dem Bayerischen Landtag ist diese Zusammenarbeit ein wichtiges Anliegen, daher hat er alle Schulen aufgefordert, sich ein Konzept zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zu geben. Ein Arbeitskreis aus Lehrern und Elternvertretern des Ignaz-Kögler-Gymnasiums hat sich also an die Arbeit gemacht und mit viel Engagement und Herzblut ein maßgeschneidertes Konzept für unsere Schule entwickelt. Die Themen, die hier identifiziert wurden, sollen nun von der Arbeitsgemeinschaft „Schulgemeinschaft leben“ fortgeführt und umgesetzt werden. Dabei wird die Kommunikation ein wesentlicher Aspekt sein.

„Schulgemeinschaft leben“ klingt zunächst einmal ganz einfach. Doch was bedeutet das? Wer kann etwas zum Gelingen beitragen? Die Frage nach den Akteuren ist noch leicht zu beantworten: Das sind Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Damit jedoch aus diesen Personen auch eine Gemeinschaft wird, fehlt noch etwas ganz Entscheidendes – es fehlt das Wir-Gefühl, das uns erst zu einer Gemeinschaft verbindet. Dieses Wir-Gefühl brauchen wir, es ist die Basis für die gelebte Schulgemeinschaft. Wir wollen zusammen arbeiten und nicht gegeneinander, miteinander reden und nicht übereinander. Dafür brauchen wir Vertrauen und Respekt im Umgang untereinander. Nur wenn das Wir eine Selbstverständlichkeit im Umgang ist, kann das Projekt „Schulgemeinschaft leben“ auch tatsächlich mit Leben erfüllt werden. Wir alle sind gefordert, für unsere Schulgemeinschaft einzustehen und aktiv mitzuarbeiten.

Nehmen wir das Motto ernst und nutzen die Chance, eine offene Gesprächskultur zu entwickeln und mit neuen, vielleicht für manchen auch gewöhnungsbedürftigen Methoden einen Schritt aufeinander zuzugehen. Als Elternbeirat wollen wir unseren Beitrag dazu leisten. Wir sehen in dem Projekt die große Chance, das Zusammenleben an unserer Schule weiter zu verbessern. Alle Eltern laden wir herzlich ein, mitzumachen und uns dabei zu unterstützen.

In diesem Sinne wünschen wir allen entspannte und erholsame Ferien. Den abgehenden Schülerinnen und Schülern und deren Eltern sowie den ausscheidenden Lehrerinnen und Lehrern wünschen wir alles Gute für die Zukunft.

Katja Kaus für den Elternbeirat